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Capturing the Heat of the Moment

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Photographer Gilles Peress has been in conflict areas around the world for the past 30 years to portray reality – no matter how horrific. He has been in the midst of the Iranian revolution and the genocide in Rwanda to raise public awareness of global issues. And while he is often in the hot zone, he believes adrenaline is addictive and dangerous.

Quando l’inaudito fa notizia

Gilles Peress scatta le sue foto durante la rivoluzione iraniana, più tardi in Bosnia e mentre si consuma il genocidio in Ruanda. Di recente lavora in Afghanistan e in Iraq. Il fotografo vuole partecipare alla storia e crede che l’adrenalina sia una droga temibilissima.

La folie est d’actualité

Gilles Peress a photographié la révolution en Iran, la guerre en Bosnie, le génocide au Rwanda. Plus récemment, il s’est rendu en Afghanistan et en Irak. Sa motivation ? Prendre part à l’histoire. L’adrénaline ? Une drogue dangereuse.

Der Wahnsinn ist News

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Gilles Peress hat während der iranischen Revolution fotografiert, später in Bosnien und während des Genozids in Ruanda. Jüngst war er in Afghanistan und im Irak. Der Fotograf will an der Geschichte teilhaben und hält Adrenalin für eine brandgefährliche Droge.

Der Kampf um das gedruckte Wort

Anachronismus oder Bewahrer des Journalismus? Wie drei US-Familien um ihre Verlage kämpfen. Mit dem aggressiven Übernahmeangebot an Dow Jones beschleunigt Medienmogul Rupert Murdoch den Zerfall der Dynastien.

Höhenflüge nur noch im Traum

Hinter den grössten Zeitungsverlagen in den USA stehen viele einflussreiche Familien. Doch nun geht ihre Ära zu Ende. Sinkende Einnahmen, dürftige Gewinne und mickrige Renditen: Unter den arrivierten US-Medien herrscht Endzeitstimmung. Selbst bei der «New York Times» revoltieren Aktionäre. Der Branche stehen Übernahmen bevor.

«Uns übersehen ist unmöglich»

Tony Ponturo verfügt über ein Budget von 500 Millionen Dollar, um Anheuser-Busch und seine Biere weltweit zu vermarkten. Als Sponsor der Fussballweltmeisterschaft hat sich Budweiser den Zorn der deutschen Biertrinker zugezogen.

Millionen für ein paar nette Geschichten

Wie sich Greenspan, Powell und Co. ihren Ruhestand vergolden. Millionenvorschüsse für ihre Memoiren, hunderttausende von Dollar für Kurzauftritte an Galas - was US-Politiker und Staatsbeamte in ihrer Karriere nicht verdienten, holen sie sich im Ruhestand.

Andere wollen Freunde, er will Geld

James Cramer zerstört Stühle, beschimpft das Publikum und steckt Voodoo-Nadeln in Plastikbären. Was wie koffeinhaltiger Wahnsinn aussieht, hat Kultstatus erlangt. Cramer ist der Star unter Amerikas televisionären Börsentippern.

Die teuersten Flüche der Welt

Obszön, anmassend, schweinigelnd: Der Aufstieg des Howard Stern zum 100-Millionen-Dollar-Mann. Der Radiomoderator mit der grössten aller Klappen kassiert ab sofort 100 Millionen Dollar jährlich. Er wechselt zum Satellitenradio Sirius. Noch nie hat ein US-Journalist mehr verdient.

Einfach und persönlich

Die UBS ist in den US-Medien mit Werbung dauerpräsent. Auf zahlreichen Kanälen trommelt sie für ihre Single-Brand-Strategie - bislang mit Erfolg.

«Sie hassen uns»

Nach harzigem Start erobern Gratiszeitungen Strassen und die Subway New Yorks. Die Renommierblätter stagnieren oder verlieren Auflage und Werbeseiten.

Die Liebe der Börsianer

Andreas Hoessli hat einen Dokumentarfilm über die Wall Street gedreht. Der Filmer über Anleger und Analysten, Skandale, Risiken und China als Freund der Kapitalisten.

«Es ist eine Revolution»

Das «Wall Street Journal» schrumpft die internationale Ausgaben auf Tabloid-Grösse und integriert sie mit dem Internet. Das sei revolutionär, sagt ein renommierter Zeitungsentwickler und prophezeit einen Umbruch der amerikanischen Zeitungslandschaft.

Kampf um die Mäuse der Zukunft

Der Chef von Apple hat ein unglaubliches Comeback hingelegt - und ist noch lange nicht zufrieden. Apple-Chef Steve Jobs steht im Zenit seiner Karriere: Seine PC sind gefragt, der Musikplayer iPod ist ein regelrechter Renner. Gelingt der Angriff der Kabelfirma Comcast auf Walt Disney, wird er als neuer Konzernchef des weltweit grössten Medienkolosses gehandelt.

Ausgeschlachtet

Dem Popstar Michael Jackson wird Kindsmissbrauch vorgeworfen. Doch das Interesse am Fall verebbt in den USA bereits.

Viele Sieger und ein Verlierer

Simpson, Lewinsky, Jackson: Warum prominente Opfer für die US-TV-Stationen Millionen von Dollar wert sind. Die Strafklage gegen Popstar Michael Jackson ist ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die amerikanischen News-Sender. Nichts beschert ihnen höhere Quoten und Werbetarife als Endlosgeschichten über Sex, Stars und Verbrechen.

Spieler im Strafraum

Der US-Basketballer Kobe Bryant galt als Saubermann. Jetzt muss ein Richter entscheiden, ob er wegen Vergewaltigung angeklagt wird. Seine Werbekarriere scheint zu Ende.

Viele Kanäle und doch keine Vielfalt

Die US-Behörden geben grünes Licht für eine weitere Konzentration in der Medienbranche. Künftig dürfen US-Medienkonglomerate fast beliebig viele Zeitungen, Fernseh- und Radiosender besitzen. Eine notwendige Lockerung, jubeln die grossen Medienkonzerne. Das Ende der medialen Vielfalt in den USA, beklagen Konsumentenorganisationen und CNN-Gründer Ted Turner.

Ein Hund namens Buddy

Monica Lewinsky führt am amerikanischen Fernsehen durch eine Dating-Show. Ihr neuster Versuch, dem präsidialen Blowjob zu entrinnen, misslingt.

Eine Win-Win-Story

Das Kalkül ist aufgegangen, die mediale Schlacht am Golf gewonnen. Die patriotisch gesinnten US-Medien verbrüderten sich mit dem Militär. Verloren hat das amerikanische Publikum – statt Kontext erhielt es einen Infobrei.

Inszenierter Sieg am Golf

Patriotisch gesinnte US-Medien verbrüderten sich mit dem Militär, sendeten saubere Bilder ohne Hintergrundinformationen - und erzielten Traumquoten.

Porträt: Haim Saban

Haim Saban übernimmt die Trümmer des Kirch-Konzerns. Mit ihm betritt ein taffer amerikanischer Unternehmer das deutsche Fernsehparkett. Er ist bekannt für seine tiefen Löhne und soll vom Personal alles abverlangen. Reich geworden ist er mit einer kontroversen TV-Serie für Kinder – und perfektem Timing.

Ladehemmungen

Late-Night Satire verboten: Die US-Talker sind mundtot. Harald Schmidt setzt einen pazifistischen Gegenpunkt.

Das Megafon der Muslime

Täglich berichtet al-Dschasira live aus den USA. Ein Besuche beim Ableger des umstrittenen arabischen TV-Senders im Feindesland.

Schwule an adliger Stelle

Ehen von gleichgeschlechtlichen Paaren werden in den USA hoffähig. Jetzt ehrt sie die «New York Times»

Blutiger Kitzel

US-Schauspieler Robert Blake soll seine Frau getötet haben: Ein Fressen für die TV-Meute.

Star Wars

Amerikas Unterhaltungsindustrie zelebriert den Patriotismus. Sie spannt ihre Grössen für Kriegspropaganda ein. Das hat Tradition.

Die US-TV-Stationen senden Notsignale

Die astronomisch hohen Kosten der Berichterstattung über den Antiterror-Krieg bringen die grossen US-Senderketten an den Rand des Ruins. Profiteure gibts in jedem Krieg. Zu den Verlierern zählen derzeit die meisten amerikanischen Medien. Deren Kosten steigen, die Einnahmen aber schrumpfen.

Predigten statt Pointen

Während in Europa Terror-Witze kursieren, ist den Amerikanern das Lachen vorläufig vergangen.

Honorar im Wandel der Zeitung

Websites und Datenbanken seien neue und eigenständige Produkte, begründete Supreme-Court-Richterin Ruth Bader Ginsburg den klärenden Richtspruch. Schöpfer journalistischer Werke müssten deshalb stets angemessen entschädigt werden. Überdies wies das Gericht sämtliche US-Medien an, künftig Freie um Erlaubnis zu bitten und fair zu entlöhnen, wenn sie deren Arbeit online publizieren.

Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit

Das «Wall Street Journal» ist die wichtigste Wirtschaftszeitung der Welt und die grösste Tageszeitung der USA. Ein Augenschein auf der Hauptredaktion in New York.

Wer darf zuschauen, wie der Staat hinrichtet?

Wenn der amerikanische Bombenattentäter Timothy McVeigh am 16. Mai hingerichtet wird, haben die Angehörigen der 168 Opfer das Recht, dabei zu sein. Fernseh- und Internetproduzenten wollen live senden. Der Fall hat in den USA eine medienpolitische Debatte ausgelöst

«Viele wollen einen Film über mein Leben drehen»

Seine Theglobe.com war eine der heissesten Adressen der Internetszene und er mit 24 schon dutzendfacher Millionär. Nach zwei Jahren steht der Schweizer Stephan Paternot wieder fast vor dem Nichts, schreibt ein Buch und hofft darauf, dass Hollywood sein Leben verfilmt. Der amerikanische (Alb-)Traum im Zeitraffer.

Newsweek auf arabisch

Seit einem Monat publizieren "Newsweek" und das kuwaitische Verlagshaus Dar al-Watan wöchentlich eine arabische Ausgabe des populären US-Nachrichtenmagazins. In einigen Ländern greifen bereits die Zensoren ein.

Retro als TV-Rettungsanker

Amerikanische Fernsehsender verlieren Publikum ans Internet. Mit Konzepten aus den Fünfzigerjahren versuchen sie den Quotensturz zu stoppen. Erstmals seit vierzig Jahren wurde wieder ein Livedrama ausgestrahlt.

Reicht der Atem für Oxygen?

In den USA ist ein moderner Fernsehkanal für urbane, karrierebewusste Frauen gestartet. Von Beginn weg vereint sind Fernsehen und Internet. Trotz prominenter Investoren scheint der Erfolg fraglich.

Streit um das Cover-Girl

Das neue US-Magazin «Talk» hat in New York Probleme. Bürgermeister Giuliani befürchtet Wahlhilfe für seine Senats-Rivalin Hillary Clinton.

Die Firma fürs Grobe

Die Swissair und das Olympische Komitee lassen sich von den Männern der PR-Agentur Hill & Knowlton beraten, wenns ganz brenzlig wird.