President elect Barack Obama has an unmatched talent in talking about delicate issues without naming them verbatim. Throughout his successful bid for the White House he gave numerous speeches in which he talked about race and blackness without even uttering the words “black”, “African American”, and race. He pulled a similar oratory stunt bashing George [...]
Tag Archives: 9/11
Rudy Giuliani for President
Wie der ehemalige Bürgermeister von New York seine Kandidatur nach Businessplan vorbereitet. Als Bürgermeister von New York führte er Amerika durch das Trauma von 9/11. Seither rafft Rudy Giuliani Firmen zusammen, die ihn jetzt ins Weisse Haus hieven sollen.
Der Staub hat sich gelegt – das Geschäft glänzt wieder
Business must go on: So entwickelten sich die Krisenbranchen nach 9/11.
Die meisten Untergangsprognosen in den Wochen nach den Anschlägen vom 9. September 2001 erwiesen sich als falsch. Der wirtschaftliche Niederschlag war weitaus geringer als erwartet.
Die gläsernen Telefonkunden
US-Telecomkonzerne gaben Kundendaten an die Regierung weiter – jetzt werden sie verklagt. Kunden reagieren mit Milliardenklagen auf den jüngsten Abhörskandal. Die betroffenen Telecomfirmen haben aber wohl wenig zu befürchten. Privatsphäre ist in den USA ein rares Gut geworden
Das Sackmesser darf wieder ins Flugzeug
Die US-Behörde für Flugsicherheit will die Vorschriften für die Mitnahme von Scheren und kleinen Klingen lockern. Die Schweizer Sackmesser-Industrie jubelt.
Ladehemmungen
Late-Night Satire verboten: Die US-Talker sind mundtot. Harald Schmidt setzt einen pazifistischen Gegenpunkt.
Trauma auf Zelluloid
New York rappelt sich auf und bringt seine zerstörte Skyline selbstbewusst in die Kinos.
Die letzte Landung
Der Flugverkehr darbt. Im Wüstensand von Arizona und Kalifornien parken über 500 eingemachte Zivilflugzeuge. Abheben werden viele nie mehr. Spezialfirmen entnehmen ihnen die brauchbaren Teile und verkaufen sie in die Dritte Welt. Mit Riesenscheren zerlegen Alteisenhändler gestrandete Rümpfe. Das Demontage-Geschäft blüht.
Die chaotische Auferstehung
Beamte, Planer und Architekten liegen im Clinch um den Wiederaufbau der eingestürzten Zwillingstürme von Manhatten. ist damit zur peinlichen Bewährungsprobe geworden.
Der geplatzte Traum
Die Angst hockt in den Knochen. Bilanzskandale gefährden den Ruhestand. Bush macht Ferien: Im Jahr eins nach der Attacke erweist sich Amerika als Land ohne Richtung und Führung.
Mehr Bars, weniger Büros
Die Einwohner New Yorks dürfen mitreden, was an Stelle der eingestürzten Twin Towers gebaut werden soll.
Richard Meier – «Jedes Land hat die Architektur, die es verdient.»
Von Peter Hossli (Text) und Robert Huber (Foto) Richard Meier, wo waren Sie am 11. September? Richard Meier: Zu Hause, als das erste Flugzeug den ersten Turm traf. Unter Schock kam ich ins Büro. Sofort schickte ich jemanden an die Perry Street, wo wir in der Nähe von Ground Zero zwei neue Wohnblöcke bauen. Als [...]
Bombenblender
Der publik gewordene Atomwaffen-Report bringt vor allem eins ans Licht: George W. Bush ist jedes Mittel recht, um in die eigene Tasche zu arbeiten.
Vortritt für Rechtsabbieger
George W. Bush nutzt den Anti-Terror-Krieg geschickt, um die USA auf einen ultrakonservativen Kurs einzuschwören.Während die Öffentlichkeit gebannt auf Bin Laden und Afghanistan starrt, schiebt Präsident George W. Bush die USA zielstrebig nach rechts.
Star Wars
Amerikas Unterhaltungsindustrie zelebriert den Patriotismus. Sie spannt ihre Grössen für Kriegspropaganda ein. Das hat Tradition.
Gelobt wird, wer hart ist
Nach dem 11. September will Amerika nur noch eines: Starke Männer, die zupacken.
Jenö Staehelin – «Die Schweiz hat ein Imageproblem»
Botschafter Jenö Staehelin zur Rolle der USA in der Uno, zum Nutzen eines Schweizer Beitritts und zur Neutralität. Die Schweiz müsste als Uno-Mitglied weder ihre Neutralität opfern noch an militärischen Aktionen teilnehmen. Die Uno sei aber der Ort, wo die Schweiz das negative Image ihres Finanzplatzes vor der Weltöffentlichkeit korrigieren könne, sagt Botschafter Jenö Staehelin, ständiger Beobachter bei der Uno.
Terror provoziert Toleranz
Rückenwind für Schwule und Lesben in den USA: Nach den Anschlägen treten selbst Konservative für Gleichberechtigung ein.
Die US-TV-Stationen senden Notsignale
Die astronomisch hohen Kosten der Berichterstattung über den Antiterror-Krieg bringen die grossen US-Senderketten an den Rand des Ruins. Profiteure gibts in jedem Krieg. Zu den Verlierern zählen derzeit die meisten amerikanischen Medien. Deren Kosten steigen, die Einnahmen aber schrumpfen.
Wer auf den Busch klopft, erntet mehr Staat
In den USA ist nach den Terroranschlägen Väterchen Staat plötzlich wieder sehr gefragt. Bisher galt: Wer in den USA Wahlen gewinnen wollte, musste dem Staat eine deftige Absage erteilen. Doch jetzt überschlagen sich Politik und Wirtschaft in ihren Forderungen nach staatlichen Hilfsmassnahmen und schnüren ein Milliardenpaket nach dem andern.
Der Eigenbrötler
Fernando Ferrer, Kandidat für das Bürgermeisteramt in New York, tanzt nicht nach Giulianis Pfeife.
Predigten statt Pointen
Während in Europa Terror-Witze kursieren, ist den Amerikanern das Lachen vorläufig vergangen.
Der Bürgermeister von Amerika
New Yorks Bürgermeister Rudy Giuliani meisterte eine Krise, auf die sich kein Politiker vorbereiten kann – und poliert so sein angeschlagenes Image auf.
Alles liegt darnieder
Weder in New York noch sonstwo in den USA ist etwas von einer «Jetzt erst Recht»-Stimmung zu spüren. Die Schockwelle mit Epizentrum New York hat sich übers ganze Land ausgebreitet. Die Konsumentenstimmung ist am Boden, und vom viel beschworenen «back to normal» kann keine Rede sein.
Terroristenkonti wären das Ende
Die USA verstärken den Druck auf das Bankgeheimnis. Allen Beteuerungen der Offiziellen Schweiz zum Trotz: Wenn es um unsaubere Geldtransaktionen geht, steht unser Land am Pranger. Das Bankgeheimnis hat einen immer schwereren Stand.
Noch liegt Phönix in der Asche
Ob New Yorks Financial District je wieder sein wird, was er war, ist zweifelhaft. Das Attentat auf das World Trade Center hat die Finanzwelt mitten ins Herz getroffen. Für lange Zeit dürfte New York seine Position als globale Kapitale des Geldhandels einbüssen. Es sei denn, die viel beschworene Unverdrossenheit der Stadt überrage das Desaster.
Run auf Waffengeschäfte
Bisher wurden sie nur anonym attackiert. Dennoch fürchten sich die Bewohner des arabischen Quartiers in New York vor Vergeltung.
Süsslicher Geruch über der Stadt
1,25 Millionen Tonnen Trümmer muss New York entsorgen. Ein gigantisches Unterfangen, das Monate beanspruchen wird. Und jetzt droht auch noch Gefahr vom Hudson.
Eine Nation unter Schock
Nach dem Terroranschlag ist die Acht-Millionen-Stadt nicht mehr, was sie einmal war. New York wurde ins Herz getroffen.
Als ob die Stadt im Krieg wäre
«Mein New York ist seit Dienstagmorgen ausgelöscht. Wohl für immer», schreibt CASH-Korrespondent Peter Hossli. Er lebt seit drei Jahren in New York. Während der Attacken auf das World Trade Center befand er sich in unmittelbarer Nähe – ein Augenzeugenbericht.