Yearly Archives: 2006

An der Wall Street herrscht Jubelstimmung

Nie zuvor gab es in der New Yorker Finanzindustrie höhere Bonifikationen als 2006. Allerdings wachsen die Ausschüttungen an anderen Finanzplätzen derzeit stärker.

Vom Himmel hoch, da komm ich her

Zwei amerikanische Satellitensender offerieren gegen eine monatliche Gebühr 300 Radiokanäle: Ein Modell mit Potenzial. Nach einem harzigen Jahr sind die Aktien beider Firmen günstig bewertet.

Der Dollarzerfall – ein Geschenk des Himmels

Der tiefe Dollarkurs veranlasst viele Europäer, ihre Weihnachtseinkäufe in New York zu tätigen. Auch immer mehr Schweizer zieht es in die Metropole. Finanziell lohnt sich die Reise mehr denn je.

Der Kunde – Mitarbeiter des Jahres

Der neuste Trend in der Arbeitswelt: Crowdsourcing, das Auslagern an die arbeitswillige Masse. Innovative Firmen finden ihre billigsten Arbeiter im riesigen Pool an freiwillig unterbezahlten Internet-Surfern.

Höhenflüge nur noch im Traum

Hinter den grössten Zeitungsverlagen in den USA stehen viele einflussreiche Familien. Doch nun geht ihre Ära zu Ende. Sinkende Einnahmen, dürftige Gewinne und mickrige Renditen: Unter den arrivierten US-Medien herrscht Endzeitstimmung. Selbst bei der «New York Times» revoltieren Aktionäre. Der Branche stehen Übernahmen bevor.

Der Gigant der kleinen Dingen

1989 schreibt Don Eigler Nano-Geschichte. Aus 35 Xenon-Atomen formte der IBM-Wissenschaftler ein winzig kleines I-B-M-Logo. Anfang September sprach der Physiker in Boston auf Einladung der Credit Suisse über die Zukunft der Informationstechnologie. Eigler ist überzeugt, dass die Nanotechnologie eine zentrale Rolle bei der IT-Entwicklung spielen werde.

In Boston kommt Kleines gross heraus

Wenig klingt bei Investoren derzeit verheissungsvoller als Nanotechnologie. Wissenschaftler wie Unternehmer hoffen, damit Krebs heilen, Energie gewinnen oder blitzschnelle Computer bauen zu können. Die weltweit bedeutendste Ballung solcher Aktivitäten gibt es in Boston. Hier hat man Grosses vor mit den kleinen Teilchen.

ГУМАНИТАРНАЯ ПОМОЩЬ

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ЗАВОД ПОД НАЗВАНИЕМ МсААР В МАКАЛИСТЕРЕ, ШТАТ ОКЛАХОМА, ЗАНИМАЕТ ПЛОЩАДЬ, РАВНУЮ ТРЕМ МАНХЕТТЕНАМ, И ВЫГЛЯДИТ ВПОЛНЕ МИРНО. СТОРОННЕМУ НАБЛЮДАТЕЛЮ ДАЖЕ НЕВДОМЕК,ЧТО МАКАЛИСТЕРСКАЯ ФАБРИКА ПРОИЗВОДИТ БОМБЫ ДЛЯ АМЕРИКАНСКОЙ АРМИИ.

Sonnenkraft statt Erdölsaft

Die USA ist der grösste Umweltverschmutzer, doch reiche Anleger stehen auf Umweltinvestments. Amerika denkt grün. In der Prärie spriessen Wind- und Solarkraftwerke. Bauern pflanzen Ethanol. Politiker und Milliardäre wie Bill Gates und die Google-Gründer investieren kräftig in alternative Energie.

Ein müder Koloss sucht den Weg in die Zukunft

Die neue Internet-Welt bringt Microsoft in Bedrängnis. Das alte Geschäftsmodell taugt nicht mehr viel. Mit Vista wird Microsoft ein letztes Mal mit einem Betriebssystem Milliarden umsetzen. Die Zukunft liegt woanders. Der Softwaregigant steht vor einem grundlegenden Wandel. Es ist offen, ob ihm dies gelingt.

«Sauver des vies grâce aux nanotechnologies»

Chargé depuis cinq ans par le géant américain Pfizer d’identifier de nouvelles méthodes pour le développement de médicaments, Mostafa Analoui prédit un brillant avenir aux nanotechnologies, tout en s’appliquant à prévenir les attentes irréalistes. Il était parmi les intervenants de l’Interactive Field Trip organisé par le Credit Suisse à Boston.

«Nanotechnology can save thousands of lives»

For five years now, Dr. Mostafa Analoui has been helping US drugmaker Pfizer Inc. to identify new methods for developing pharmaceuticals. He attaches a central role to nanotechnology. At the same time, he cautions investors and patients against overblown expectations.

«Nanotechnologie kann Leben retten»

Seit fünf Jahren identifiziert Mostafa Analoui für den amerikanischen Pharmakonzern Pfizer neue Methoden, um Medikamente zu entwickeln. Der Nanotechnologie misst er eine zentrale Rolle bei. Gleichzeitig warnt er Investoren und Patienten vor übertriebenen Erwartungen.

Neue Energie für leere Batterien

Wegen Explosionsgefahr musste Sony zehn Millionen Laptop-Batterien zurückrufen. Davon profitieren amerikanische Start-ups, die Techniken entwickeln, um die hohe Nachfrage nach mobiler Energie zu stillen.

Don Eigler: le seigneur du nano

En 1989, Don Eigler entrait dans l’histoire nano en formant un logo IBM miniature à partir de 35 atomes de xénon. A l’invitation du Credit Suisse, le physicien s’exprimait début septembre à Boston sur l’avenir des technologies de l’information. Selon lui, les nanotechnologies vont jouer un rôle capital dans l’évolution du secteur informatique.

A Giant in the Field of Small Things

In 1989 Don Eigler wrote nano-history. The IBM scientist used 35 xenon atoms to create a minute IBM logo. At the beginning of September this year, the physicist accepted an invitation from Credit Suisse to speak about the future of information technology in Boston. Eigler is in no doubt that nanotechnology will play a key role in the development of IT.

Mit diesem Präsident ist nicht zu gewinnen

Am 7. November wählen die Amerikaner ihre Kongressvertreter. Sie verhalten sich an der Urne wie die Bürger von Lorain in Ohio: Zu Besuch in der wirtschaftlich gebeutelten US-Musterstadt. Weniger Steuern, weniger Staat, mehr persönliche Freiheit: Unter diesem Motto kämpfen die Republikaner in Lorain gegen die Demokraten. Und gegen den eigenen Präsidenten im Weissen Haus.

Diese Rendite ist ja göttlich

Biblische Grundsätze sind den amerikanischen Evangelikalen auch bei der Geldanlage heilig. Amerikas Christen entdecken die Börse. Biblisch ausgerichtete Fonds boomen. Firmen, die sich für gleiche Rechte von Schwulen einsetzen, kommen als Anlage nicht in Frage, Rüstungskonzerne durchaus.

Der aufrichtige Chefdiplomat

Er gilt als geschickter Taktierer, als diskret und als politischer Überlebenskünstler. Ban Ki Moon redet mit leiser Stimme, doch seinen Ehrgeiz kann er damit nicht verbergen.

Nun ist mehr als Kaufen und Verkaufen gefragt

General Electric, das berühmteste und meistbewunderte Konglomerat der Welt, stösst an seine Grenzen. Kreditkarten, Motoren, Leasing, Silikonbrüste: Kaum eine Branche, wo der Riesenkonzern General Electric nicht mitmischt. Doch seit dem Abgang des legendären Konzernchefs Jack Welch stockt der Wachstumsmotor.

Ein Mann mit eisernen Fäusten

Als Staatsanwalt lehrte Eliot Spitzer die Wallstreet das Fürchten. Jetzt steht er vor der Wahl zum Gouverneur von New York. Das freut seine Feinde. Freunde hoffen, er ziehe ins Weisse Haus weiter.

Die Amerikaner sind aus dem Häuschen

In den USA sinken die Hauspreise. Das gefährdet nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die amerikanische Psyche. Ob im Fernsehen oder auf Partys: Der Hauskauf ist in den USA das dominierende Gesprächsthema. Umso mehr schlagen die sinkenden Hauspreise den Amerikanern nun aufs Gemüt.

Orchester mit zu vielen Dirigenten

Das Projekt Swiss Roots wollte sich mit dem US-Popstar Jewel schmücken. Sie jodelte auf Ellis Island - und stieg hernach beleidigt aus. Das Projekt Schweizer Migrationsmuseum hatte sie verunglimpft.

Città in panne

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Anderson nell'Indiana fino al 1999 ha vissuto grazie alla General Motors. Oggi è abitata soprattutto da anziani ex dipendenti. Ma la crisi dell'industria rischia di trasformarla in un villaggio fantasma.

Der neue US-Finanzminister will die Regeln lockern

Nach den Skandalen um Enron und Co. sollten die strengen Regeln des Sarbanes-Oxley Act die Wallstreet säubern. Nun beklagen Unternehmer und Politiker dessen negative Folgen. Sie wollen das Gesetz lockern.

Robert S. Kaplan – «Gier ist gut»

Europa gleiche zunehmend dem serbelnden Autohersteller General Motors, sagt Robert S. Kaplan. Der Harvard-Professor über transparente Firmen, den Erfolgsfaktor Personal und seine Balanced Scorecard.

Trucker lösen die Bremsen

Fernfahrer und ihre Brummer gehören zum amerikanischen Alltag wie Hot Dogs oder Baseball. Geld liess sich aber bisher nur wenig verdienen. Nun beflügeln Kapazitätsengpässe die Industrie.

Die Leiden der alten Dame

Ein Pflegefall in New Yorks High Society bewegt Amerika: Der Enkel der Multimillionärin Brooke Astor klagt deren Sohn an, die 104-jährige Dame zu vernachlässigen. Es geht ums Erbe.

Frozen in Time

Alcor Thumb
Business is booming at a nondescript industrial building in Arizona as frozen bodies await the most breathtaking of all scientific advances - resurrection.

Ort der Hoffnung

Wer an Boxen denkt, denkt an Gleason’s. Die älteste Box-Schule Amerikas. Dort, wo sich einst Muhammad Ali, Jake La Motta und Mike Tyson abplackten, oder Hilary Swank und Robert de Niro auf ihre Filmrollen vorbereiteten.

Handyman

Hand Surgery: Nelson G. Botwinick on What Makes His Profession so Fascinating.

Handyman

Handchirurgie: Nelson G. Botwinick über die Faszination seines Berufs.

Die Königin der Uno

Von Peter Hossli (Text) und Stefan Falke (Fotos)Ist es der Elfenbeinturm der Uno? Oder die mangelnde Erfahrung mit der Presse? Zumindest überlässt Sheikha ...

Alles, nur nicht älter werden

Der Barde Bob Dylan schöpfte das Lebensmotto: Doch «Forever Young» sind Amerikas Babyboomer nicht geblieben. Unzählige Gesellschaften wollen von deren aktivem Ruhestand profitieren

Zwei Erzrivalen suchen nach neuen Höhenflügen

Der eine wurde einst entlassen, weil er Chef werden wollte. Der andere ging von sich aus, weil er nicht Chef wurde. Der neue Airbus-Chef Christian Streiff muss gleich als Troubleshooter agieren. James McNerney von Boeing hat einen klaren Vorsprungt.

Das Geschäft läuft wie geölt

In den USA werfen die Ölgiganten ein Auge auf kleine Energiefirmen. Der anhaltend hohe Ölpreis füllt die Schatullen der US-Energiekonzerne. Nun halten sie nach kleinen Konkurrenten Ausschau. Ein idealer Moment, um von anstehenden Übernahmen zu profitieren.

Die Hoffnung geprellter Aktionäre

Bei Jobantritt galt Christopher Cox als wirtschaftsfreundlich. Ein Jahr später ist klar: Der neue SEC-Chef greift härter durch als erwartet. Das kriegen die Beteiligten im neusten Optionenskandal zu spüren. Wie Cox die US-Börsenaufsicht SEC revolutioniert.

Einigen wären etwas höhere Preise lieber

Wal-Mart gehört zu den besten Firmen weltweit. Doch mit seinem ungezügelten Streben nach immer tieferen Preisen gerät der Supermarktgigant nicht nur von linken Aktivisten unter Beschuss.

Cola-Könige suchen nach dem richtigen Rezept

Der eine verkaufte überall Coca-Cola, der andere brachte Pizzas an die Amerikaner. Der eine scheut radikale Veränderungen, der andere setzt auf Vielfalt. Coke-Chef Neville Isdell gerät gegen PepsiCo-Urgestein Steven Reinemund ins Hintertreffen.

Ein Western-Mythos fällt in den Staub

Wie die US-Waffenfirma Winchester in ausländische Hände überging - und nun vor dem Abgrund steht. Die Winchester-Flinte ist das legendäre Gewehr des Wilden Westens. Nun hat der belgische Konzern Herstal die Produktion gestoppt. Ein Finanzjongleur versucht die Rettung der Büchse von John Wayne.

Hund und Katz sind des Amerikaners liebstes Kind

Ob die Wirtschaft läuft oder nicht - das Geschäft mit den Haustieren boomt. An amerikanischen Börsen bestimmen zuweilen Hunde und Katzen, ob die Bären oder die Bullen das Sagen haben. Haustier-Aktien liegen im Trend, besonders jene von Tierspitälern und Hundehotels.

Tod und Spiele

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Bullen-Reiten, das ist der neue Boomsport aus Amerika. Und der hat nicht mehr viel mit Cowboy-Romantik zu tun. Die todesmutigen Reiter sind moderne Gladiatoren. Das Zielpublikum ist jung, urban und gebildet. Das Achtsekunden-Duell tierisch brutal und die Überlebenshilfe göttlich.

Investoren kaufen fette Aktien

Amerikaner geben immer mehr aus, um dünn zu sein – und werden trotzdem dicker. Eine ideale Voraussetzung, um in den Kampf gegen die Überfütterung zu investieren.

«Uns übersehen ist unmöglich»

Tony Ponturo verfügt über ein Budget von 500 Millionen Dollar, um Anheuser-Busch und seine Biere weltweit zu vermarkten. Als Sponsor der Fussballweltmeisterschaft hat sich Budweiser den Zorn der deutschen Biertrinker zugezogen.

Erst schmieren, dann klagen

Wegen Bestechung droht der US-Kanzlei Milberg Weiss das Ende. Ein beliebtes Ziel von ihr waren Schweizer Firmen wie CS und UBS.