Articles by Peter Hossli, a curious reporter who always finds a good story

Yearly Archives: 2001

«Die Schweiz kam in den USA zu schlecht weg»

Stuart E. Eizenstat rang den Schweizer Banken 1,25 Milliarden Dollar Wiedergutmachung für ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg ab. In seinem Bericht warf er der Schweiz Kriegsverlängerung vor, was auf heftige Kritik stiess. «Dass die Schweiz dachte, wir beschuldigten nur sie, ist ein Missverständnis. I am sorry».

Bush-Feuer ist bereits erloschen

Der US-Präsident verliert zusehends an Ansehen. Gut hundert Tage ist George W. Bush im Amt. Die Kritik am neuen Präsidenten wächst: Nur noch die Hälfte aller Amerikaner glaubt, er mache seine Sache gut.

Wer darf zuschauen, wie der Staat hinrichtet?

Wenn der amerikanische Bombenattentäter Timothy McVeigh am 16. Mai hingerichtet wird, haben die Angehörigen der 168 Opfer das Recht, dabei zu sein. Fernseh- und Internetproduzenten wollen live senden. Der Fall hat in den USA eine medienpolitische Debatte ausgelöst

Ehre auf dem Kunstparkett

Das New Yorker Museum of Modern Art widmet dem Schweizer Kunstmagazin «Parkett» eine Ausstellung: Auszeichnung für eine Erfolgsgeschichte.

«Wirklich glücklich ist, wer viel kaufen kann»

Das Buch «American Psycho» zeigte 1991 ein kaltes, brachiales Amerika. Damals war George Bush an der Macht. Heute regiert sein Sohn. Mary Harron über die Aktualität ihrer Verfilmung.

George W. Filz

Lässt George W. Bush den Irak bombardieren, denkt der jetzige US-Präsident wohl zuerst an die Sicherheit Amerikas. Darüber hinaus dürfte er ein paar Gedanken an seine Erbschaft verlieren. Zumindest lässt ein in der «New York Times» veröffentlichter Artikel solch Besorgnis erregende Schlüsse zu

Wie Schnappschüsse eine Freundschaft zerstören

Henri Cartier-Bresson und David Douglas Duncan, zwei Altmeister der Fotografie, geraten sich in die Haare.

Bush lässt sich den Marsch blasen

Steht Bill Clinton mitten in seiner dritten Amtsperiode? Wer US-Zeitungen liest, müsste zu diesem Schluss kommen. Nicht George W. Bushs umstrittene Steuerpolitik, sondern Clintons Begnadigungen prägen seit Wochen die Schlagzeilen - ein gelungenes Ablenkungsmanöver der Republikaner.

Schweizer Schoggiregie in Hollywood

20 Jahre lang fabrizierte der Luzerner Walter Bienz in England Schweizer Schokolade. Jetzt hat ihn Hollywood als Berater entdeckt.

«Viele wollen einen Film über mein Leben drehen»

Seine Theglobe.com war eine der heissesten Adressen der Internetszene und er mit 24 schon dutzendfacher Millionär. Nach zwei Jahren steht der Schweizer Stephan Paternot wieder fast vor dem Nichts, schreibt ein Buch und hofft darauf, dass Hollywood sein Leben verfilmt. Der amerikanische (Alb-)Traum im Zeitraffer.

Das heisse Haus für die Karriere

Wer einmal im Weissen Haus gearbeitet hat, hat später die besten Aussichten in der Privatwirtschaft. Das Weisse Haus ist ein lukratives Sprungbrett in die Privatwirtschaft - nicht nur für ehemalige Präsidenten. Dabei ist die Tatsache, ein Insider dieser Machtzentrale zu sein, weit wichtiger als die für den neuen Job nötigen Fähigkeiten.

Ein Reagan mit MBA-Titel

George W. Bush ist der erste studierte Betriebswirtschaftler an der Spitze der USA. Dabei zählt dieses Studium nicht mehr viel. Er will die USA unternehmerisch führen. Etliche Firmen äussern aber zunehmend Vorbehalte gegenüber Ökonomen.